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Keller dämmen

Durch die Wärmedämmung des Kellers besteht die Möglichkeit, mit geringem finanziellen Aufwand Energie zu sparen. Durch einen verbesserten Wärmeschutz können Sie außerdem Ihren Wohnkomfort verbessern. Denn das Ergebnis ist ein wärmerer Fußboden im Erdgeschoss. Eine Kellerdämmung bietet sich insbesondere dann an, wenn neue Heizungsrohre oder Wasserleitungen verlegt werden.

  • Eine Perimeterdämmung an einer erdberührenden Kelleraußenwand muss wasser- und druckbeständig sein. © Max Mueller/www.pixelio.de
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Kellerfußboden oder Kellerdecke?

Nutzen Sie Ihren Keller als beheizten Wohnraum? Dann ist es sinnvoll, die Kellerwände und den Boden zu dämmen. Ist der Keller ein unbeheizter Raum, dann sollten Sie die Kellerdecke zum Wohnraum hin dämmen. Das kann auch nachträglich geschehen und mit geringen Kosten und Aufwand sogar selbst erledigt werden. Die Ausführung und die verwendeten Materialien ähneln den Arbeiten für die Dämmung der obersten Geschossdecke und sind ebenfalls nur wenig feuchtegefährdet. Empfehlenswert ist hier eine Dämmstoffdicke von etwa 8-15 cm. Die maximal mögliche Dämmstoffstärke kann - z. B. durch direkt unterhalb der Kellerdecke eingebaute Kellerfenster - begrenzt sein. Die Platten werden angedübelt oder aufgeklebt und bei Bedarf mit Gipskarton oder Holzwolle-Leichtbauplatten verkleidet.

Auch Kellerdecken mit unebener oder gekrümmter Unterseite (Kappen- oder Gewölbedecken) sind mithilfe einer Unter- oder Tragkonstruktion nachträglich dämmbar. Als Material für solche Deckenkonstruktionen sind biegsame Dämmstoffe am besten geeignet. Etwas komplizierter ist in solchen Fällen eine Konstruktion, bei der erst die Unterkonstruktion mit Verkleidung eingebaut und nachträglich der Hohlraum mit einem einblasbaren Dämmstoff gefüllt wird.

Dämmung der äußeren Kellerwände

Gelangt die Feuchtigkeit des Erdbodens in die Kellerwand oder den Kellerboden, kann sie sich in alle Richtungen ausbreiten und erhebliche Bauschäden verursachen. Eine Dämmung der erdberührenden Wandbereiche eines Gebäudes, die sogenannte Perimeterdämmung, schützt nicht nur vor Wärmeverlusten, sondern auch vor dem Eindringen von Feuchtigkeit (z. B. bei drückendem Grundwasser).

Die Perimeterdämmung ist mehrschichtig aufgebaut: Mit einer Sperrschicht wird das Mauerwerk zunächst gegen Feuchtigkeit abgedichtet und darauf dann eine (feuchteunempfindliche) Wärmedämmung angebracht. Die für die Perimeterdämmung verwendeten Dämmstoffe müssen besonders hohe Anforderungen an die Feuchtebeständigkeit und die Druck-Belastbarkeit erfüllen. Damit keine Wärmebrücken entstehen, ist ein lückenloser Anschluss zur Dämmung der oberen Außenwand sehr wichtig. Die Sanierung feuchter Wände und die Dämmung von Kellerwänden zum Erdreich hin sollten Sie unbedingt einem Fachmann überlassen. Fehler können hier zu größeren Bauschäden führen.

Beispiel aus der Praxis

Dämmung der Kellerdecke

Flächeca. 120 m²
Dämmstoffdicke12 cm
Kosten2.400 €
U-Wert alt1,00 W/(m²K)
U-Wert neu0,23 W/(m²K)
Einsparungca. 450 l Heizöl/Jahr
Amortisation< 7 Jahre

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